Untersuchungen zur Flora und Fauna des Heimbergs

an der Mittleren Nahe bei Schloßböckelheim -

das


Heimberg-Projekt





Foto 1: Der Heimberg bei Schloßböckelheim (Foto: S. Scharf)


Die Veränderung unserer Landschaft durch anthropogene Überformung nimmt immer größere Dimensionen an und Kulturflächen verdrängen naturnahe, schützenswerte Biotope. Diese Entwicklung macht auch im Gebiet des Mittleren Nahetales nicht Halt. Ein Beispiel dieser Entwicklung ist auf Foto 2 belegt, wo am Mühlenberg, einem Ausläufer des Heimberges, eine Weinbergfläche durch Aufschüttung von Bodenmaterial in unmittelbarer Nähe zu einem einzigartigen Xerothermhang unter teilweiser Einbeziehung dieser schutzwürdigen Flächen angelegt worden ist.



Foto 2: Mühlenberg, Fläche 1 der Untersuchungsflächen des Heimberg-Projektes. Diese Fläche repräsentiert ein ausgeprägtes Xerobrometum mit felsigen Strukturen. Die Neuanlage der Weinbergsfläche - nach vorhergehender Verfüllung des Taleinschnittes - ist ein tiefgreifender Eingriff in die Struktur dieser xerotherm geprägten Fläche (Foto: S. Scharf).


Daher gilt es, noch vorhandenen, naturnahe Landschaftselemente in dieser Region zu schützen, um sie so vor negativen Veränderungen zu bewahren. Eines dieser schützenswerten Landschaftselemente der Nahe ist der Heimberg.

Der 303 m hohe Heimberg ist Teil des Mittleren Nahetales und erstreckt sich zwischen den beiden Gemeinden Waldböckelheim und Schloßböckelheim. Dieser Berg zeichnet sich u.a. durch eine beachtenswerten Biotopvielfalt mit einer hochinteressanten Tier- und Pflanzenwelt aus.

Im Verlaufe der letzten drei Jahrzehnte wurden am Heimberg vereinzelt floristische und faunistische Untersuchungen durchgeführt. Blaufuß publizierte seine floristischen Untersuchungsergebnisse 1975 in der Arbeit "Vegetationskundliche Untersuchung in der Umgebung des Naturschutzgebietes `Nahegau´ mit dem Ziel der Feststellung schutzwürdiger Gebiete. Zu Anfang der 90gerJahre untersuchte die Arbeitsgemeinschaft Rheinischer Koleopterologen Teilflächen des Heimbergs unter coleopterologischen Aspekten. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden 1991 von E. Wenzel veröffentlicht. Schließlich erstellte R. Twelbeck 1997 einen Pflege- und Entwicklungsplan für das geplante Naturschutzgebiet "Heimberg, Mühlenberg,Grieserkopf".

Diese Arbeiten und weitere bekanntgewordene Einzelfunde charakterisierten den Heimberg als eine faunistisch und floristisch hochbedeutsames Landschaftselement im Bereich der Mittleren Nahe.

So konnte in vorhergehenden Untersuchungen neben einer Anzahl seltener, wärmeliebender Käferarten aus den Familien der Prachtkäfer und Bockkäfer auch der Erdbock Dorcadion fuliginator am Heimberg nachgewiesen werden. Diese sehr seltene Käferart kommt ansonsten nur noch in wenigen, kleinen Arealen an der Nahe vor, so am Rotenfels bei Bad Münster am Stein und in Martinstein.

An beachtenswerten Schreckennachweisen sei u.a. die Italienische Schönschrecke Calliptamus italicus und die Sattelschrecke Ephippiger ephippiger ( Kategorie-1-Art ) genannt angeführt. Die italienischen Schönschrecke besitzt aktuell nur noch max. 5 kleine Vorkommen in ganz Deutschland (A. Staudt, schriftl. Mitt.) An weiteren beachtenswerten Schreckenarten sei Decticus verrucivorus - einziger Standort dieser Art im gesamten Nahebereich - genannt.



Foto 3: Die Sattelschrecke Ephippiger ephippiger (Foto: E. Wenzel).


Aus der Wanzenfauna konnten in den vorrausgegangenen Jahren Horvathiolus superbus, Melanocoryphus albomaculatus und Coranus subapterus als faunistisch sehr bemerkenswerte Arten nachgewiesen worden.

Für die Bedeutung des Heimbergs spricht auch ein populationsstarkes Vorkommen von Lacerta viridis, der Smaragdeidechse. Diese Art kommt zwar zwischen Bingen und Koblenz im Bereich des Mittelrheins an verschieden Stellen vor, ebenso lokal begrenzt auch an der unteren Mosel, hat aber an der Mittleren Nahe eine Verbreitungsschwerpunkt.

Diese vielfältigen und faunistisch außergewöhnlichen Fundnachweise ließen den Entschluß reifen, den Heimberg floristisch und entomofaunistisch intensiv zu untersuchen. Ziel und Absicht dieser Arbeiten, die eine möglichst große Zahl untersuchter Taxa beinhalten soll, ist es, auf dieser breitangelegten Bestandskenntnis eine Unterschutzstellung wesentlicher Teile des Heimbergs erreichen zu können.

Seit 1999 arbeiten Entomologen unterschiedlicher Provinienz, Arachnologen und Botaniker in einem auf mehrere Jahre angelegten Projekt an einer Bestandserfassung der Tier- und Pflanzenwelt des Heimbergs und konnten bisher beachtenswerte Nachweise tätigen - siehe hierzu den 1. Zwischenbericht.

Falls Sie an der Mitarbeit am Heimberg-Projekt interessiert sind - die Bearbeitung mehrerer Entomotaxa steht noch aus - oder weitergehende Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:

COLEO

Mühlenstraße 8, 42477 Radevormwald,

Tel.: 02195-4953

E-Mail: Wenzel-Radevormwald@t-online.de





Projekt Heimbergschutz

1. Zwischenbericht, April 2001

Im März 1999 konstituierte sich der Initiativkreis Heimbergschutz. Entomologen, Botaniker und Vertreter des NABU, Ortsverband Bad Kreuznach, und des Arbeitskreises Heimische Orchideen Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. schlossen sich darin zusammen, um Fauna und Flora des Heimbergs intensiv zu erforschen. Ziel der auf mehrere Jahre angelegten Arbeit ist eine möglichst umfassende Aufnahme von Flora und Fauna des Heimberges mit einer anschließenden möglichen Unterschutzstellung weiter Bereiche des Heimbergs. Um der Biotopvielfalt des Heimbergs gerecht zu werden, wurden 13 unterschiedlich strukturierte Flächen ausgewählt, die einer intensiven Bearbeitung unterzogen wurden - und werden.





Abb. 1: Skizze des Heimbergs und der 13 Untersuchungsflächen (Fläche 13, der Grieser Kopf, ist auf diesem Plan nicht enthalten)

1 Trockenrasen - Mühlenberg
2 Halbtrockenrasen, verbuscht, nordexponiert
3 Magerwiese, brachgefallen
4 Waldrandgesellschaft, z.T. verbuscht
5 Laubwald - Stockwald, Eiche, Hasel, Kirsche
6 Halbtrockenrasen, verbuscht
7 Halbtrockenrasen, brachgefallen, leicht verbuscht
8 Ruderalvegetation, brachgefallen
9 Weinbergsbrache, xerotherme Ruderalvegetation
10 Trockenrasen, felsig, verbuscht
11 Halbtrockenrasen, Ruderalvegetation
12 Weinberg, Glatthaferwiese
13 Halbtrockenrasen, z.T. verbuscht




Foto 4: Fläche 10, ein teilweise verbuschtes Xerobrometum, ist gekennzeichnet durch steile Felsklippen (Foto: E. Wenzel)





Foto 5: Fläche 6, ein in Restbeständen artenreiches Mesobrometum, unterliegt augenblicklich der charakteristischen Sukzession am Heimberg - Schlehenaufwuchs überwuchert die gesamte Fläche. Am Beispiel dieser Fläche ist die Notwendigkeit gezielter Pflegemaßnahmen mehr als deutlich ablesbar (Foto. E. Wenzel).




Foto 6: Die Waldränder, Fläche 4, stellen aufgrund ihrer Vielfalt an Sträuchern und Kräutern die Basis für eine reichhaltige Insektenwelt (Foto: E. Wenzel)




Foto 7: Aufgelassene Weinberge, sogn. Weinbergsbrachen, bieten aufgrund ihrer Sukzession einer großen Anzahl Insekten neue Existenzmöglichkeiten. Blick auf Fläche 9, einer mehrjährigen Weinbergsbrache (Foto: E. Wenzel).



Foto 8: Der Grieser Kopf, Fläche 13, ist ein bedeutsames Mesobrometum inmitten einer Kulturlandschaft (Foto: E. Wenzel).



Foto 9: Der Heimberger Hof, ein aufgegebener Bauernhof im mittleren Abschnitt des Berges, ist umgeben von einem umfangreichen Altobstbestand (Foto: E. Wenzel).


Mitarbeiter und beteiligte Gruppierungen

Neben der Erfassung der Käferfauna durch Mitarbeiter von COLEO (Bahr, Friedhelm, Viersen / Hoffmann, Dr. Günter Georg, Oberhausen/ Mehring, Franz Josef, Xanten / Müller, Andreas, Krefeld/ Renner, Dr. Klaus, Bielefeld / Reißmann; Klaas, Neukirchen-Vlüyn / Scharf, Siegmund, Bocholt / Stüben, Dr. Peter, Mönchengladbach und Wenzel, Edmund, Radevormwald) die einen Schwerpunkt bei den Bestandserfassungen am Heimberg darstellen, bilden die Untersuchungen der Wanzenfauna (Dr. Hannes Günther, Ingelheim), der Schreckenfauna (Matthias Kropf, Mainz) der Tagschmetterlinge (Heinz Schumacher, Rupichteroth) und der Spinnenfauna (Aloysius Staudt, Schmelz) weitere Untersuchungsschwerpunkte. Darüberhinaus führten und führen Matthias und Susanne Kropf, Mainz, eine umfassende botanische Bestandserfassung durch. Für die Untersuchung der Ameisenfauna konnte in diesem Jahr Holger Sonnenburg, Höxter, gewonnen werden.

Herr Dr. Martin Krohne, NABU - Ortsgruppe Bad Kreuznach, unterstützt seit Gründung des Initiativkreises dieses Projekt auf vielfältige Weise. Für eine anschauliche Aufbereitung des Projektes für eine interessierte Öffentlichkeit (Ausstellung: Naturschönheiten an der Mittleren Nahe) konnte Herr Rolf Model, NABU - Ortsgruppe Bad Sobernheim, gewonnen werden. Die botanischen Bestandserfassungen wurden vom ARBEITSKREIS HEIMISCHE ORCHIDEEN Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. durchgeführt.


Erste Ergebnisse


Käfer - Coleoptera


Bisher (Stand. 1.4.2001) konnten auf den 13 Untersuchungsflächen des Heimbergs 824 Käferarten nachgewiesen werden. Darunter 140 Rote-Liste-Arten. Neben einer Vielzahl seltener Coleopterenspezies für Rheinland-Pfalz, wie Licinus cassideus, Acritus komari, Ptosima flavoguttata, Ptinus lichenum, Meloe scabriusculus, Cassida subreticulata, Diaclina fagi oder Strangalia revestita konnte auch ein Neufund für Deutschland getätigt werden, Aleochara bellonata. Diese Kurzflüglerart (Staphylinide) konnte erstmals in 2000 am Heimberg für die BRD nachgewiesen werden (Publikation in Vorbereitung). Ebenso gehört die Schwerternart Aleochara spissicornis, die in mehreren Exemplaren festgestellt wurde, zu den äußerst bemerkenswerteren Arten der Käferfauna des Heimbergs. Auch dieser Kurzflügler konnte bisher nur wenige Male in der BRD nachgewiesen werden.





Foto 10 : Ptosima quadriguttata gehört zu den seltenen Prachtkäfern an der Nahe. Die wärmeliebende Art lebt an Felsenbirne. (Foto: J. Kottmann)



Foto 11: Der Bienenwolf, Trichodes apiarius, kann hauptsächlich auf blühenden Korbblütlern beobachtet werden. (Foto:J. Kottmann)


Wanzen - Heteroptera

Aus heteropterologischer Sicht ist die Wanzenfauna des Heimberges, seit 1999 von Dr. H. Günther, Ingelheim, untersucht, durch einen deutlichen Anteil wärmeliebender "Mittelmeerarten" charakterisiert. Die klimatischen Begünstigungen des Mittleren Nahetales bedingen am Heimberg die Ausprägung xerothermer Biotope mit einer für Deutschland seltenen Wanzenfauna.



Foto 12 : Copium clavicorne L. Die Netzwanze bringt durch ihren Stich Blütengallen an Teucrium chamaedris hervor, in denen die Larven und eine zeitlang auch die Adulten leben. Die Art ist weit verbreitet und vor allem in Süddeutschland recht häufig (Foto und Text: H. Günther)

Nur an wenigen Standorten des Rheins, in Rheinhessen und im Kaiserstuhlgebiet ist eine vergleichbare Häufung seltener, wärmeliebender Arten festzustellen. Aus dem Artenspektrum seien stellvertretend genannt: Horvathiolus superbus, Melanocoryphus albomaculatus, Aellopus atratus, Tingis auriculata, Copium clavicorne und Rhynocoris iracundus.


Nach den bisherigen Ergebnissen kann gesagt werden, dass auch für den Heimberg gilt, was H. Günther 1979 bezüglich der Untersuchung des benachbarten Felsenberges schrieb:" Das Gebiet um Schloßböckelheim/Oberhausen dürfte mit seinem Bestand an seltenen und seltensten Wanzenarten einmalig in Deutschland sein..." (Günther, H.: Die Wanzenfauna (Heteroptera) der xerothermen Trockenhänge von Oberhausen/Schloßböckelheim (Nahe). - in: Naturschutz und Ornitologie in Rheinland-Pfalz, Bd.1,2.




Foto 13: Horvathiolus superbus Pollich. Pollich beschrieb die Art unter dem Namen `Felsensteiger´ aus Weilburg an der Lahn. Trockenwarme Biotope mit steinigem Untergrund sind der Lebensraum für die seltene Art, die aber an der Nahe in manchen Jahren sehr häufig zu beobachten ist (Foto und Text: H. Günther)




Foto 14: Acalypta carinata (Panzer). Diese nur wenige Millimeter messende Tingide lebt im Moos. Meist wird sie beim Sieben gefunden. Sie ist nicht selten, wird aber wegen ihrer Kleinheit und versteckten Lebensweise nicht oft gefangen (Foto und Text: H. Günther)..


Springschrecken - Saltatoria

Die Schreckenfauna des Heimbergs wird von Matthias Kropf bearbeitet. Auch aus dieser Insektenordnung konnten Arten von überregionaler faunistischer Bedeutung nachgewiesen werden.16 der festgestellten Arten werden in der Roten Liste Rheinland-Pfalz geführt. Darunter die Italienische Schönschrecke, Calliptamus italicus, und der Schwarzfleckige Grashüpfer, Stenobothrus nigromaculatus. Beide Arten werden der Gefährdungs-Kathegorie 1 zugerechnet. Vier weitere Schreckenarten des Heimbergs gehören zur Kathegorie 2. Es sind dies: Westliche Steppen-Sattelschrecke, Ephippiger ephippiger vitum, das Weinhähnchen, Oecanthus pellucens, der Rotleibige Grashüpfer, Omocestus haemorrhoidalis und der Feld-Grashüpfer, Chorthippus apricarius.

Auch diese Nachweise unterstreichen eindrucksvoll die faunistische Bedeutung des Heimbergs mit den dort vorherrschenden besonderen Biotopbedingungen.

Foto 15: Die Westliche Steppen-Sattelschrecke kann am Heimberg vereinzelt beobachtet werden. Anders als viele ihre Verwandten hält sich diese Schrecke vornehmlich im Blätterwerk von Sträuchern und Büschen auf (Foto: E. Wenzel).




Foto 16: Die Italienische Schönschrecke Calliptamus italicus gehört zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Am Heimberg kann die Art noch regelmäßig nachgewiesen werden - ansonsten sind in der BRD nur vier weitere Vorkommen dieser Art bekannt (Foto: M. Kropf).

 

Spinnen - Arachnoidea

Nicht weniger beachtensdwert ist das Ergebnis der in 2000 von A. Staudt durchgeführten Untersuchung zur Spinnenfauna. Staudt konnte bisher 206 Spinnenarten am Heimberg nachweisen, darunter 56 bundesweit als bestandsgefährdet eingestufte Arten ! Um die Bedeutung des Heimbergs für die Spinnenfauna zu verdeutlichen, einige Anmerkungen zu faunistisch bedeutsamen Arten ( A. Staudt, schriftl. Mitt.)


Gefährdungsstatus 1

Chalocoscirtus infimus, Echemus angustifrons, Lepthyphantes colinuns

 

Gefährdungsstatus 2

Alopecosa striatipes, Ballus rufipes, Eresus cinnaberinus, Euryaopis laeta, Heliophanus tribulosus, Phaeocedus braccatus, Wiehla, Zelotwes pseudoclivivola

 

Staudt kommt nach dem augenblicklichen Untersuchungsstand zu dem Ergebnis, dass der Heimberg zu den arachnologisch bemerkenswertesten Gebieten in der Bundesrepublik gehört!


Heimbergflora


Schon A. Blaufuß kam 1975 aufgrund seiner umfangreichen Untersuchungen am Heimberg zu dem Schluß, dass wesentliche Abschnitte dieses Berges dringend unter Naturschutz gestellt werden müssen. Leider hatte diese Untersuchung nicht den gewünschten Erfolg und die von Blaufuß als schützenswert aufgeführten Bereiche des Heimbergs genießen bis heute keinerlei Schutzstatus!

Die aktuelle von M. und S. Kropf durchgeführte Bestandserfassung auf den 13 Untersuchungsflächen erbrachte 24 Rote-Liste-Arten, darunter 9 Arten der Gefährdungskategorie 2.

Langstielger Mannsschild, Androsace elongata, Steppen-Segge, Carex supina, Schöner Pipau, Crepis pulchra oder die Bienen-Ragwurz, Ophrys apifera konnten ebenso nachgewiesen werden, wie die Zottige Fahnenwicke, Oxytropis pilosa und die Bocksriemenzunge, Himantoglossum hircinum. Diese Orchideenart kommt auf manchen Flächen des Heimbergs in großen Beständen vor.



Foto 17: Die Bienenragwurz, Ophrys apifera, ist auch am Heimberg heimisch (Foto: J. Kottmann).


Schon die ersten Zwischenergebnisse unterstreichen auf eindrucksvolle Art die faunistische Bedeutung des Heimbergs. Die Häufung seltener und/oder vom Aussterben bedrohter Arten am Heimberg bedingt unausweichlich eine Erhaltung dieser Biotope und legt damit beredtes Zeugnis ab für eine Unterschutzstellung dieses Landschaftselementes an der Mittleren Nahe.